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NOTAD zum Jahresende 2025

 
 
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Vorwort des Präsidenten und der Vize-Präsidentin des VSF

Geschätzte Mitglieder und Freunde der Schweizer Flugplätze

«Wenn es den VSF nicht geben würde, müsste man ihn erfinden»
– Die Worte unseres Gründers Ruedi Stüssi haben sich auch im Jahr 2025 bewahrheitet.

Einige Flugplätze mussten erneut Turbulenzen ertragen. Als Beispiel dafür sind sicherlich der Flugplatz Kägiswil im Speziellen, aber auch der Flugplatz Raron im Wallis nach wie vor stark betroffen. Das vom Bundesrat geplante Entlastungspaket 27 würde in dieser Form ebenfalls einen tiefen Einschnitt auf unsere Regionalflugplätze auslösen. Die Erfahrung zeigt, muss ein Flugplatz geschlossen werden, so dürfen wir in der Schweiz nie mehr einen Ersatz erwarten.

Die Politik wie auch Standortkantone müssen sich bewusst sein, dass alle Flugplätze in der Schweiz eine wichtige Rolle im Gesamtsystem der Schweizer Luftfahrt spielen. Wir möchten vor allem auch die Reservefunktion herausstreichen, welche Platz schafft für den Individualverkehr in der Luft und für die Ausbildung von Piloten, welche nicht mehr auf den Landesflughäfen erfolgen kann. Wir brauchen deshalb in der Schweiz unbedingt Flugplätze, auf welchen wir Ausbildungsplattformen für den Pilotennachwuchs zur Verfügung stellen können, und zwar flächendeckend und nicht nur zentralisierte Standorte. Dafür setzen wir uns ein.

Auch in diesem Jahr konnten wir jedoch einige Flugplätze erfolgreich unterstützen und die Arbeit des VSF wurde von vielen Mitgliedern sehr geschätzt.

Unser Anliegen ist es, Sie auch im Jahr 2026 kompetent und unkompliziert zu unterstützen. Wir sind für Sie da - zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, geschätzte Mitglieder und Freunde der Schweizer Flugplätze, frohe Weihnachten und ein erfolgreiches, gesundes und gutes neues Jahr.

Peter Tschümperlin, Präsident VSF
Janine Meier, Vize-Präsidentin

 
 
 
 
 
 

AVISTRAT-CH

 

Das Departement UVEK hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) den Auftrag erteilt, den Schweizer Luftraum bestmöglich zu reorganisieren und dabei auch die Aviatik-Infrastruktur zu berücksichtigen. Dieses Vorhaben wird vom BAZL mit dem Programm «Luftraum- und Aviatik-Infrastruktur-Strategie Schweiz» oder kurz «AVISTRAT-CH» umgesetzt.  Eine nachhaltige Entwicklung der knappen Ressource «Flugplätze» muss einer individuellen Betrachtung unterzogen werden. Das Programm AVISTRAT-CH ist als Chance für die Flugplätze zu verstehen.

Der VSF hat deshalb mittels einer Umfrage erhoben, wie sich die Flugplätze längerfristig positionieren möchten und in welcher Rolle sie sich in der Zukunft als Teil der Flugplatzlandschaft Schweiz sehen. Nachdem die Auswertung erfolgt ist, wird in Bälde der zugehörige Bericht finalisiert. Der Verband wird diesen Bericht auf Deutsch und Französisch publizieren. Er soll als Grundlage für nachgelagerte Projekte der Flugplätze dienen. Mit diesem «Bottom-Up»-Ansatz bleiben die Flugplätze stets im «Lead», wenn es um ihre Weiterentwicklung geht.

 

 

Zukunft der Flugplätze Kägiswil & Raron

 

Mit den hängigen Verfahren um die Zukunft der titelerwähnten Flugplätze sind im Verlauf des Jahres 2025 fundamentale Fragen aufgeworfen worden wie beispielsweise:

  • Welchen Stellenwert haben die Aussagen zur Bedeutung der allgemeinen Luftfahrt und der Flugfelder im aktuell-gültigen Luftfahrtpolitischen Bericht?
  • Inwieweit dürfen sich die Flugfeldverantwortlichen auf die stets betonte Rechtssicherheit berufen, welche der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) ermöglichen sollte?
  • Ist es rechtens oder zumindest legitim, wenn ein gültig und mit Prädikat vom BAZL genehmigtes Umnutzungsdossier nachgelagert in Frage gestellt und als unvollständig deklariert wird?
  • Wie weit geht das private Interesse von Parzelleneigentümern ausserhalb des SIL-Perimeters?

In Zusammenarbeit mit dem Aeroclub der Schweiz setzt sich unser Verband auf allen Ebenen dafür ein, dass diese Fragen nicht zu Ungunsten der Flugfelder entschieden werden. Unser Verband sieht die Dossiers Kägsiwil und Raron als zentral für diese und für alle weiteren Flugfelder an. Die Flugfelder dürfen sich darauf verlassen, dass der VSF sich mit all seiner Kraft für den Erhalt und für ihre positive weitere Entwicklung auch im Jahr 2026 und danach einsetzen wird.

 

 

Finanzierung der Flugsicherung / Entlastungspaket 27

 

Seit 2014 setzt sich der VSF für die Findung einer nachhaltigen Lösung für die Finanzierung der Flugsicherung auf den regionalen Flugplätzen (Bern, Lugano, Altenrhein, Buochs, Grenchen, Les Éplatures, Samedan und Sion) ein. Mit dem Entlastungspaket 27 (kurz «EP27» genannt) schlägt der Bundesrat den Eidgenössischen Räten eine massive Kürzung der finanziellen Mittel aus dem Fonds der Spezialfinanzierung Luftverkehr (basierend auf Art. 87b der Bundesverfassung) vor, was die zuvor genannten Regionalflugplätze mit Flugsicherung/AFIS existenziell bedrohen würde. Zum Zeitpunkt des vorliegenden Jahresend-NOTADs berät der Ständerat über das EP27 und über die Kürzung der finanziellen Mittel für die Flugsicherung. Für die Frühlingssession 2026 ist das Geschäft zur Beratung und zur Verabschiedung im Nationalrat vorgesehen. Unser Verband unterstützt die betroffenen Flugplatzverantwortlichen in der aktuell äusserst dynamischen Situation. Die Haltung des VSF und der Flugplatzverantwortlichen ist zusammengefasst wie folgt:

  • Kosteneinsparungen bei der Flugsicherung werden unterstützt.
  • Eine Zusammenarbeit mit Skyguide und gegebenenfalls mit Drittanbietern zur Kostenreduktion ist vorbereitet.
  • Die Voraussetzungen für eine signifikante Reduktion der Flugsicherungskosten sind:
    • Die Umsetzung muss im Sinne der Motion «Regionalflugplätze als Schlüsselinfrastrukturen sichern» von Ständerat Benedikt Würth erfolgen.
    • Es muss eine adäquate Transitionsphase vereinbart sein.
    • Die Grundversorgung ist von den aktuell durch Skyguide erbrachten Leistungen abzugrenzen.
 

 

Wichtige Termine 2026

 
  • 22.–25. April: AERO, Friedrichshafen (D)
  • 27.–29. Mai: EBACE26 am Flughafen Genf
  • 18. Juni: Generalversammlung des VSF auf dem Flugplatz Bressaucourt
  • 15./16. August: Air Show in Grenchen
  • 28.–30. August: 100 Jahre Flugplatz Altenrhein
  • 19. November: Flugplatzleitermeeting des BAZL
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

NOTAD de fin d'année 2025

 

Parole du président et de la vice-présidente de l'ASA

Chers membres et amis des aérodromes suisses

« Si l'ASA n'existait pas, il faudrait l'inventer » : les paroles de notre fondateur Ruedi Stüssi se sont encore révélées vraies en 2025 !

Certains aérodromes ont à nouveau été confrontés à des turbulences. L'aérodrome de Kägiswil en particulier, mais aussi celui de Rarogne en Valais, en sont des exemples marquants. Le programme d'allègement budgétaire 2027 prévu par le Conseil fédéral aurait également un impact considérable sur nos aérodromes régionaux sous sa forme actuelle. L'expérience nous montre que lorsqu'un aérodrome doit fermer en Suisse, nous ne pouvons plus espérer qu'il soit remplacé.

Les responsables politiques et les cantons concernés doivent être conscients que tous les aérodromes suisses jouent un rôle important dans le système global de l'aviation suisse. Nous tenons particulièrement à souligner leur fonction de réserve, leur rôle dans l'aviation légère et dans la formation des pilotes, qui ne peut plus se faire sur les aéroports nationaux. Nous avons donc absolument besoin d'aérodromes sur lesquels nous pouvons mettre à disposition des plateformes de formation pour les jeunes pilotes, et ce sur l'ensemble du territoire et pas seulement dans des sites centralisés. C'est pour cela que nous nous engageons.

Cette année encore, nous avons apporté notre soutien à plusieurs aérodromes et le travail de l'ASA a été très apprécié par de nombreux membres.

Nous souhaitons continuer à vous apporter ce soutien compétent et simple en 2026. L'ASA est là pour vous, n'hésitez pas à nous contacter !

Dans cet esprit, nous vous souhaitons, chers membres et amis des aérodromes suisses, un joyeux Noël et une nouvelle année pleine de succès, de santé et de bonheur.

Peter Tschümperlin, président de l'ASA
Janine Meier, vice-présidente

 
 
 
 
 
 

Financement du contrôle aérien / Programme d'allègement budgétaire 2027

 

Depuis 2014, l'ASA s'engage en faveur d'une solution durable pour le financement du contrôle aérien sur les aérodromes régionaux (Berne, Lugano, Altenrhein, Buochs, Granges, Les Éplatures, Samedan et Sion). Au moyen du programme d'allègement budgétaire 2027, le Conseil fédéral propose aux deux Chambres fédérales une réduction massive des moyens financiers provenant du financement spécial du trafic aérien (sur la base de l'art. 87b de la Constitution fédérale). Cela menacerait l'existence même des aérodromes régionaux susmentionnés disposant d'un service de navigation aérienne/AFIS. Au moment de la rédaction de la présente NOTAD de fin d'année, le Conseil des États délibère sur le Programme d'allègement budgétaire 2027 et donc sur la réduction des moyens financiers alloués au contrôle aérien. L'examen et l'adoption de ce programme par le Conseil national sont prévus pour la session de printemps 2026. Notre association soutient les responsables des aérodromes concernés dans la situation actuellement très dynamique. La position de l'ASA et des responsables des aérodromes peut être résumée comme suit :

  • Les économies de coûts dans le domaine du contrôle aérien sont soutenues.
  • Une collaboration avec Skyguide et, le cas échéant, avec des prestataires tiers en vue de réduire les coûts est en cours de préparation.
  • Les conditions préalables à une réduction significative des coûts de la navigation aérienne sont les suivantes :
    • La mise en œuvre doit se faire dans l'esprit de la motion « Pérenniser les infrastructures clés que sont les aérodromes régionaux » du conseiller aux États Benedikt Würth.
    • Une phase de transition adéquate doit être convenue.
    • Le service de base doit être distinct des prestations actuellement fournies par Skyguide.
 

 

AVISTRAT-CH

 

Le département DETEC a chargé l'Office fédéral de l'aviation civile (OFAC) de réorganiser de manière optimale l'espace aérien suisse en tenant compte également de l'infrastructure aéronautique. L'OFAC met en œuvre ce projet dans le cadre du programme « Stratégie en matière d'espace aérien et d'infrastructure aéronautique Suisse », ou « AVISTRAT-CH » en abrégé.  Le développement durable de la ressource limitée que constituent les aérodromes doit faire l'objet d'une réflexion individuelle, d'où le programme AVISTRAT-CH est à considérer comme une opportunité pour les aérodromes. L'ASA a donc mené une enquête afin de déterminer comment les aérodromes souhaitent se positionner à long terme et quel rôle ils envisagent de jouer à l'avenir dans le paysage aéroportuaire suisse. Une fois l'évaluation terminée, l'association publiera prochainement le rapport correspondant en allemand et en français. Ce rapport servira de base pour les projets ultérieurs des aérodromes. Grâce à cette approche « bottom-up » de l'OFAC, les aérodromes restent aux commandes lorsqu'il s'agit de leur propre développement.

 

 

Avenir des aérodromes de Kägiswil et Rarogne

 

Les procédures en cours concernant l'avenir des aérodromes susmentionnés ont soulevé des questions fondamentales au cours de l'année 2025, telles que :

  • Quelle est la valeur des déclarations sur l'importance de l'aviation générale et des aérodromes dans le rapport sur la politique aéronautique actuellement en vigueur ?
  • Dans quelle mesure les responsables des aérodromes peuvent-ils invoquer la sécurité juridique sans cesse mise en avant, que le plan sectoriel de l'infrastructure aéronautique (PSIA) devrait garantir ?
  • Est-il légal ou du moins légitime qu'un dossier de changement d'affectation valide et approuvé par l'OFAC soit remis en question a posteriori et déclaré incomplet ?
  • Jusqu'où va l'intérêt privé des propriétaires de parcelles situées en dehors du périmètre PSIA ?

En collaboration avec l'Aéroclub de Suisse, notre association s'engage à tous les niveaux pour que ces questions ne soient pas tranchées au détriment des aérodromes. L’ASA considère les dossiers Kägsiwil et Rarogne comme essentiels pour ces aérodromes mêmes ainsi que pour tous les autres aérodromes de Suisse. Les aérodromes peuvent compter sur l'ASA qui continuera à œuvrer de toutes ses forces pour leur maintien et leur développement positif en 2026 et au-delà.

 

 

Dates importantes en 2026

 

22–25 avril : AERO, Friedrichshafen (Allemagne)

27–29 mai : EBACE26 à l'Aéroport de Genève

18 juin : Assemblée générale de l'ASA à l'aérodrome de Bressaucourt

15/16 août : Air Show à Granges

28–30 août : Centenaire de L'Aérodrome d'Altenrhein

19 novembre : Rencontre des chefs d'aérodrome de l'OFAC

 
 
 
 
 
 
Verband Schweizer Flugplätze VSF
Kreuzstrasse 60, 8008 Zürich, Schweiz
 

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